10 Fragen an Sebastian P. Schild – Speaker, Motivationscoach und Hypnosetherapeuth

Motivation im Rollstuhl

1. Sebastian, du sitzt ja seit einem Unfall mit einem Motorroller – bei dem du dir eine Querschnittslähmung zugezogen hast – im Rollstuhl. Was würdest du als wichtigste Veränderung seit dem für dich bezeichnen?

Ich habe gemerkt, dass das Leben von einem auf den anderen Moment vorbei sein kann. Dadurch habe ich für mich beschlossen jeden Moment so gut wie möglich zu gestalten! Meine eigene Sterblichkeit ist mir sehr bewusst geworden, so eine Erfahrung kündigt sich ja auch nicht an. Ich habe den Unfall überlebt, mir war aber auch klar, dass ich auch hätte sterben können!

2. Bist Du eigentlich nach Deinem Unfall in ein Loch gefallen und wenn ja, wie bist du wieder daraus gekommen?

Am Anfang war meine Familie und meine Freunde eine große Hilfe und Motivation! Sie haben mir Rückhalt gegeben und mich jeden Tag motiviert, Gas zu geben und dafür zu sorgen, dass ich wieder fit werde! Am Anfang habe ich mir gar keine Gedanken darüber gemacht, dass ich nie mehr laufen werde und welche Auswirkungen das auf mein Leben haben wird. Ich habe mir mehr Gedanken über meine Familie und meine Freunde gemacht. Für mich war es das Schlimmste zu sehen, wie sehr sie unter den Folgen des Unfalls gelitten haben. Das hat mich am Anfang sehr motiviert, wieder fit zu werden um ihnen die Sorge um mich abzunehmen.

Ich habe dann auch meine Ausbildung beendet und bin mit meiner Freundin zusammen gezogen. Erst nach sechs Jahren, als sich mein Leben quasi normalisiert und stabilisiert hat und ich mich von meiner Freundin getrennt habe, bin ich bei mir selbst angekommen! Erst da habe ich realisiert, welche Folgen der Unfall für mich selbst hatte. Erst da bin ich in ein Loch gefallen mit dem ich Monate lang zu kämpfen hatte. „10 Fragen an Sebastian P. Schild – Speaker, Motivationscoach und Hypnosetherapeuth“ weiterlesen

Das Video zu unserer Teneriffa-Reise

Es war wirklich schön auf unserer Reise nach Teneriffa. Schaut euch das Video an und ihr bekommt einen Einblick hinter die Kulissen unserer Reise und erlebt unseren besonderen Team-Spirit bei RUNA REISEN.

Darum arbeite ich bei RUNA REISEN

Mit Leib und Seele berate ich andere Rollstuhlfahrer zum Thema Reisen

Warum arbeite ich eigentlich bei einem Reiseveranstalter für Menschen mit Behinderung?

 Eigentlich könnte ich es mir doch gemütlich machen! Langweilig wird mir auch nicht! Im Gegenteil, schließlich habe ich eine Reihe von Aufgaben!

Wie beschrieben, in Über mich, arbeite ich in Soest noch für einen Verein, den Circuszentrum Balloni e.V. und das nun schon seit 13 Jahren. Angefangen haben wir als kleiner Verein, mit ein paar Eltern als Vorstand und einer Gruppe von 25 Kindern. Mittlerweile haben wir über 120 Kinder in verschiedenen Gruppen, die mehrere Male in der Woche trainieren. Wir haben Kindergeburtstage, Fortbildungen für Erzieher, Heilerziehungspfleger und andere soziale Berufe, Schulprojekte, Projekte in Zusammenarbeit mit sozialen Trägern der Stadt Soest, einen Austausch mit Jugendlichen aus Israel, wir planen Aufführungen und kleinere Auftritte mit unseren Kindern und Jugendlichen u.v.m.

Seit jetzt vier Monaten betreuen meine Frau und ich noch zwei Tageskinder, deren Mutter schwer erkrankt ist. Ja und dann habe ich ja auch noch meine Familie, meine Frau und meinen Sohn.

Warum arbeite ich also dann noch für einen Reiseveranstalter?

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