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Blogbeitrag

Die Rallye für einen guten Zweck

Vor kurzem bin ich im Internet auf ein sehr spannendes und tolles Projekt gestoßen, von dem ich hier im Blog kurz berichten möchte!

Von München nach Tadschikistan

Wer im Rollstuhl sitzt, weiß wie teuer und schwierig es ist, ein für sich geeignetes Fahrzeug zu finden. Erst recht, wenn es aus finanziellen Gründen kein Neuwagen sein kann. Das ist in Deutschland schon so, einem der reichsten Länder der Welt! Wie muss es dann erst in einem der ärmsten Länder der Welt sein? In einem kleinen Land in Zentralasien, in Tadschikistan? Dort ist es unmöglich ein passendes Fahrzeug zu finden. Das wissen auch Silke und Susanne, die Chicks. Silke und Susanne, sind nicht nur sozial engagiert,  nein Silke und Susanne sind auch noch sehr mutig und abenteuerlustig.

Deshalb haben sie sich entschlossen an einem sehr speziellen Projekt teilzunehmen.

Einer Rallye nach Tadschikistan in Zentralasien

Diese wird organisiert von Adventure Manufactory. Dabei geht es darum mit einem serienmäßigen Auto, also kein spezielles Fahrzeug, von Deutschland aus, 10.000 km bis nach Tadschikistan zu fahren. Am Zielort Duschambe werden die Fahrzeuge dann im Anschluss versteigert.

TaChicks

Dem Projekt TaChicks ist das aber noch nicht genug. Sie wollen noch einen draufsetzen. Sie möchten das Fahrzeug, mit dem sie sich auf den Weg machen nicht versteigern. Sie wollen es spenden. Für sie war schnell klar, dass sie es nicht irgendwem spenden wollen, sie möchten einem besonderen Menschen helfen. Also machten sie sich zusammen mit Caritas International auf die Suche.

Sie fanden Mashhura, eine 18-jährige junge Frau, und ihre Mutter Niso. Mashhura sitzt im Rollstuhl. Sie hat nie eine Schule besucht und ist in ihrem Land nicht mobil. Das wird bald anders werden. Mashhura und ihre Mutter sollen mobil werden. Mit Hilfe von TaChicks! Die beiden Initiatorinnen haben ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug gefunden, es einwenig gepimpt und werden nun mit diesem an der Rallye teilnehmen. Ein mutiges und kostenintensives Unterfangen.

Unterstützen und Teilhaben

 Normalerweise berichte ich nicht von sozialen Projekten. In diesem Fall mache ich aber gerne eine Ausnahme. Weil dieses Projekt so Besonders ist und weil man es verfolgen kann. Denn das Team von TaChicks hält Interessierte auf ihrer Internetseite www.tachicks.de ständig auf dem Laufenden. Hier könnt ihr das Projekt von Anfang bis Ende begleiten. Auch auf Facebook ist das Projektzu finden.

Wenn ihr ein paar Euros erübrigen könnt, freue ich mich über jeden Unterstützer dieses Projekts. Ein aktuelles Spendenbarometer könnt ihr hier einsehen: Spendenbarometer Da geht noch etwas… 😉

Auch darüber könnt ihr euch auf der Seite informieren. Am 03.09.2017 soll es losgehen. Ich ziehe den Hut vor Silke und Susanne und wünsche Ihnen, dass sie gut ankommen und dass ihr Unterfangen ein großer Erfolg wird.

Mashhura und Niso werden sie sicher schon sehnsüchtig erwarten.  Ich werde das Projekt auf jeden Fall begleiten und bin gespannt wie es weiter geht!

Von Jürgen Klug

Wer bin ich?
Das ist eine gute Frage, die sich jeder schon mal gestellt hat. Manch einer findet darauf nur schwer eine Antwort. Meine Antwort darauf ist vielfältig, denn ich bin vieles!
Beruflich bin ich seit 2008 Reiseberater, beim größtem Reiseveranstalter für Menschen mit Behinderung. Für diesen fahre ich auf Messen, berate Kunden, schaue mir neue Unterkünfte an und überprüfe diese auf Barrierefreiheit.

Ich bin aber auch Trainer im Circuszentrum Balloni e.V.. Dort unterrichte ich Kinder und Jugendliche in Circuskunst und biete Fortbildungen in Circuspädagogik für Mitarbeiter und Auszubildende in pädagogischen Berufen an.

Privat bin ich seit 2004 Vater eines Sohns, seit 2005 Ehemann einer wunderbaren Frau. Ich beschäftige mich viel mit Musik und spiele selbst Gitarre, ab und an spiele ich auch mal in Pup`s oder bei kleineren Veranstaltungen. Ich lese viel, gern und eigentlich alles was ich in die Finger bekomme und ich interessant finde.
Außerdem beschäftige ich mich sehr viel mit Autos, am liebsten würde ich ständig ein anderes Auto fahren, womit ich meine Frau fast in den Wahnsinn treibe.
In diesem Jahr habe ich an einen Projekt mitgewirkt, in dem Flüchtlinge und Soester gemeinsam ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt haben.

Geboren bin ich in Duisburg, dort habe ich auch eine Ausbildung zum Erzieher gemacht, danach hat es mich nach Bochum verschlagen wo ich Heilpädagogik studiert habe. Abgeschlossen habe ich das Studium nicht, stattdessen habe ich in Bochum ein paar Jahre für ein Sanitätsunternehmen gearbeitet. Danach bin ich nach Soest gezogen, wo ich seit 2002 wohne.

Ja, und ich bin Rollstuhlfahrer, seit mittlerweile mehr als dreißig Jahren, aufgrund einer angeborenen spinalen Muskelatrophie.
Im Gegensatz zu vielen Menschen denen ich begegne, spielt meine Behinderung in meinem Leben nur eine untergeordnete Rolle, weshalb ich diesen Punkt hier auch als letzten anführe!

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