Darf er das?

Kind streckt Zunge raus

Jetzt habe ich schon lange keinen Blogbeitrag mehr geschrieben. Das hatte mehrere Gründe, von dem ich aber nur einen nenne. In letzter Zeit habe ich viel an einem Comedy-Kabarett Programm geschrieben und dieses natürlich auch geprobt. So blieb wenig Zeit für andere Dinge. Meinen ersten Auftritt hatte ich auch schon, mit dem ich auch insgesamt sehr zufrieden war.

Wer ist hier eigentlich behindert?

Der Name des Programms heißt: Wer ist hier eigentlich Behindert? Wie ihr dem Titel vielleicht schon entnehmen könnt, geht es unter anderem um die Frage, wie behindert fühle ich mich? Wie nehmen mich andere wahr und wie nehme ich mich selbst wahr! Wann kann man überhaupt über eine Behinderung sprechen und ist manchmal auch der von einer Behinderung betroffen, der das selbst gar nicht so empfindet? Das ganze komisch, witzig und mit einem Augenzwingen aufbereitet.

Ich persönlich bin schon immer recht humorvoll mit meiner Behinderung umgegangen! In meiner Arbeit beim Circuszentrum Balloni, konnte ich als Moderator verschiedener Aufführungen viel Bühnenerfahrung sammeln. In dieser Arbeit gebe ich auch „unseren Kindern“ Tipps und Anregungen wie man sich auf der Bühne gibt. Auch konnte ich von Erfahrungen professioneller Künstler profitieren. So war es für mich nur eine logische Konsequenz, selbst ein Programm zu schreiben und dieses auch aufzuführen.

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Was man zu Menschen mit Behinderung nicht sagen darf

Mit Leib und Seele berate ich andere Rollstuhlfahrer zum Thema Reisen

Vorweg gesagt: Ich möchte mit diesem Beitrag niemanden verletzen. Aber manchmal machen wir es uns selbst einfach unheimlich schwer. Bleibt doch einfach locker.

Das Wording im Umgang mit Behinderten (vorsicht Satire)

Ich weiß noch, als ich auf einer meiner ersten Rehacare-Messen für runa reisen war! Gerne bot ich unseren Reisekatalog für Menschen mit Behinderung den Menschen auf der Rehacare an!

Natürlich haben wir den Katalog vor Druck auf Fehler überprüft. Wir waren uns auch sicher, dass sich kein Fehler eingeschlichen hatte! Den einen oder anderen Tippfehler der sich einschleicht, würden die Leute sicher verkraften.

Womit wir aber nicht gerechnet hatten war, dass sich eine Frau an einer speziellen Formulierung stoßen würde. Als ich ihr unseren Katalog anbot, meinte sie: „Ich werde nie mit Ihnen reisen, mein Mann ist nach einem Unfall Querschnittsgelähmt.“ Sie schreiben hier (zeigt auf den Text):

„spüren auch Sie den Sand unter den Füßen!“

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