Meine Highlights aus 10 Jahren bei RUNA REISEN

Ein neues Jahr hat angefangen und auch ich werfe einen Blick zurück, nach dem Motto: „ist das schon so lange her?“. Ja tatsächlich musste ich feststellen, dass ich jetzt bereits zehn Jahre bei RUNA REISEN arbeite.

Ein Blick hinter die Kulissen von RUNA
(Teil 1 meines Rückblicks)

In den vergangenen zehn Jahren habe ich so einiges bei RUNA und den Reisen für RUNA erlebt! Hier ein paar meiner persönlichen Highlights:

Anfangszeit

Meine erste Begegnung mit RUNA REISEN war eigentlich schon im Sommer 2007. Mitte 2007 rief mich ein ehemaliger Arbeitskollege, mit dem ich im Außendienst für einen Sanitätsgroßhandel gearbeitet habe, an. Er hätte einen jungen Mann kennengelernt, der ein Reiseunternehmen für Menschen mit Behinderung gegründet hätte. Dieses suchte jetzt einen Rollstuhlfahrer, der sich mit verschiedenen Behinderungen und Hilfsmitteln auskennt. Da ich mal Heilpädagogik studiert habe und im Sanitätsfachhandel gearbeitet habe, hätte er mich empfohlen.

Kurz darauf erhielt ich einen Anruf von einem der Geschäftsführer, Karl B. Bock. Wir vereinbarten einen Termin um uns kennen zu lernen. Ich glaube ich spreche auch für Karl wenn ich sage, dass wir uns auf Anhieb sympathisch waren. Wir teilten den gleichen Humor und sehr ähnliche Ansichten über das Reisen und das Leben generell. Da sich RUNA gerade erst im Aufbau befand und es geschäftliche Veränderungen gab, wurde ich noch nicht sofort eingestellt. Stattdessen erklärte ich mich bereit im Oktober 2017 erstmals für RUNA als Aushilfe mit auf die REHACARE in Düsseldorf zu fahren. Zu den Messen später mehr. Nur so viel: Dies war der Beginn meiner bisherigen Tätigkeit für RUNA REISEN.

Es folgte die Festeinstellung 2008.

Jürgen Klug 2008 bei RUNA REISEN
Meine Anfangszeit bei RUNA REISEN

Da wir immer noch am Anfang standen, rannten uns die Kunden noch nicht die Türe ein. Somit waren wir in der ersten Zeit viel damit beschäftigt Konzepte zu erarbeiten, an unserem Auftritt in der Öffentlichkeit zu arbeiten und nach Partnern zu suchen. In dieser Zeit, hatten wir unglaublich viel Spaß miteinander. Für mich persönlich war das mit die beste Zeit. In einem Unternehmen, das sich noch im Aufbau befindet kann man natürlich seiner Phantasie freien Lauf lassen und es mit gestalten. Ich glaube zumindest, einen kleinen Fußabdruck im Unternehmen hinterlassen zu haben, was mich auch ein bisschen Stolz macht. Jetzt aber zurück zum Thema REHACARE.

Messen

2007 – meine erste REHACARE mit RUNA REISEN. Unsere Mittel waren bescheiden, unser Stand klein und unser Katalog noch nicht sehr umfangreich. So waren wir uns schnell einig, dass unser Auftritt anderweitig besonders sein müsste. Das war er dann auch. Ich lieh mir ein Clownskostüm vom Circuszentrum und besorgte Modellierballons.

So modellierte ich auf der Messe Ballonfiguren bis meine Finger wund waren. Zwischendurch ließ ich mich immer wieder an einem Gerüst mit samt Rollstuhl, an einem benachbarten Stand – der Klettern für Rollstuhlfahrer anbot – hochziehen und grölte aus zehn Metern Höhe unser Angebot über das Messegelände.

Jürgen Klug für RUNA REISEN auf der Messe REHACARE
Ich mit Rollstuhl im Messe-Kletterpark

Es war ein Heidenspaß, auch wenn andere Messeteilnehmer nicht so genau wussten wie sie damit umgehen sollten. Die Messebesucher schien das aber zu beeindrucken, denn schnell wurde unser Stand belagert. Wir kamen mit den Beratungen kaum hinterher.

In zehn Jahren folgten noch einige Messen und wir waren auch hier immer mit viel Spaß bei der Sache. Diese erste Messe für RUNA wird mir aber immer in besonderer Erinnerung bleiben. Nicht nur weil ich danach ein festes Mitglied im Team wurde. Ich traf auch eine Menge alte Bekannte aus meiner Zeit im Reha Fachhandel. Neue Bekannte kamen hinzu, wie Johann Kreiter, mit dem mich mittlerweile eine Freundschaft verbindet und Steffen Löw der unser Stammkunde und Freund wurde.

Ich glaube die REHACARE ist für viele Menschen mit Behinderung nicht nur ein Ort an dem man viele komprimierte Informationen bekommt, sondern auch ein Ort der Begegnung. Für uns wurde die REHACARE 2007 unser Aufbruch in eine spannende und erfolgreiche Zukunft. Hier begegnete ich auch zum ersten Mal Wolfgang Grabowski, der uns anfänglich kritisch beäugte. War doch so Wolfgang, oder?? Mit dem ich dann aber später ein sensationelles Highlight erleben durfte, nämlich meine erste Info Tour nach Katalonien.

Mehr davon aber im zweiten Teil, der bald folgt!

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